3 Konten für die Selbstständigkeit und keine böse Überraschung mehr erleben

Manche Leute vergessen so manchen wichtigen Punkt, auch mir ist dies in Sachen „3 Konten“ passiert. Ich wurde plötzlich alleinerziehend und musste mich durchbeißen. In der ersten Zeit habe ich massiv viel gearbeitet, damit ich mich über Wasser halten kann. Leider habe ich da nur an meine Ausgaben gedacht, die abgedeckt sein mussten. Ich habe dabei überhaupt nicht an das Finanzamt und an Steuern gedacht. Das muss ich so ganz ehrlich zugeben!

Dann aber kam die erste Steuererklärung als Alleinerziehende und diese hat mich umgehauen. Mein Steuerberater teilte mir mit, dass ich mehr als jemals zuvor verdient hätte und leider Umsatzsteuer zahlen müsse. Nun ja, dachte ich mir so in meinem Leichtsinn, das kann ja nicht so viel sein. Es waren dann mal eben an die 3000 Euro, die ich als alleinerziehende Mutter nicht auf der Seite hatte. Nach langem Kampf konnte ich diese Summe in Raten abtragen. Seit diesem peinlichen Vorfall bin ich schlauer geworden und habe nun drei Konten. Ich lege immer gleich die Umsatzsteuer zur Seite, auch wenn ich das Glück hatte, diese nur einmal zahlen zu müssen. Danach haben sich meine Einkünfte wieder reguliert. Aber mit den drei Konten kann ich sicher sein, dass mir so etwas nicht mehr passieren kann. Natürlich hat das Finanzamt nicht interessiert, dass ich alles in allem an die 2500 Euro an Ausgaben habe und dass ich mehr nicht verdient habe. Ich konnte mir kaum was leisten, habe oft schon überlegt, mein Gewerbe abzumelden. Aber nun denn, auch heute bin ich nicht gerade reich, was viele Alleinerziehende sicherlich kennen. Aber ich weiß, dass mir so eine hohe Zahlung beim Finanzamt mit den 3 Konten nicht mehr die Füße brechen kann. Das Geld bleibt drauf, auch wenn ich keine Steuern zahlen muss, denn man weiß ja nie, was das nächste Jahr mit sich bringen wird.

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Die 3 Konten im Überblick

Ich habe ein Privatkonto, hier gehen Kindergeld und Unterhalt drauf und mein Gehalt, welches ich mir selbst überweise.

Ich habe ein Geschäftskonto, wo die Beträge von PayPal überwiesen werden, die meine Kunden dort bezahlt haben. Ebenso gehen dort die Zahlungen ein, die manche Kunden lieber per Überweisung tätigen. Nach Zahlungseingang verteile ich das Geld dann auf das private Konto und leider auch auf das Vorsteuer-Konto.

Das Vorsteuer-Konto habe ich jetzt, damit ich nie wieder eine hohe Summe beim Finanzamt auf Raten abtragen muss. Ich sammele auf diesem Konto brav meine Mehrwertsteuer Beträge. Wenn ich jetzt noch einmal Umsatzsteuer zahlen muss, wird nicht nur eine Nachzahlung fällig, sondern auch die Vorsteuer. Dafür statte ich mich jetzt gut aus, um vor allem Überraschungen geschützt zu sein. Natürlich ist es immer Geld, was mir weh tut, was ich gut gebrauchen könnte. Aber es ist Geld, was mir vielleicht nicht gehört, sondern ich wohl an das Finanzamt zahlen muss. Wer schon Vorsteuer zahlen muss, sollte dieses Konto auf jeden Fall für sich nutzen, denn sonst verliert man viel zu schnell den Überblick über seine Finanzen und das kann böse enden. Immerhin ist es ja so, dass nicht viele Leute aus Spaß arbeiten oder das zweite lockere Einkommen verdienen dürfen. Bei vielen Menschen geht es um die pure Existenz und da wird ein Schreiben vom Finanzamt großen Schaden anrichten, wenn man nicht vorsorgt. Wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, vorsorglich das Geld auf das Vorsteuer-Konto zu überweisen, wird sich an diese Ausgaben gewöhnen. Das Geld dort wartet ja nun meist nur auf die nächste Zahlung ans Finanzamt.  Wem die Mehrwertsteuer  als Vorsteuer erspart bleibt, hätte so immer noch ein gutes Rücklagen-Konto.

 

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